Schulsanierung

Die energetisch sanierte Schule

Einweihungsfeier

Unsere Schule wurde 1960 auf dem Lamperfeld in Rieneck gegenüber der Burg fertiggestellt und eingeweiht.

Im Jahre 1997, nach ca. 40 Jahren, wurde das erste Mal an eine Sanierung der Schule gedacht und das Planungsbüro Werner Haase aus Karlstadt zu Voruntersuchungen eingeschaltet.

Im Gebäude selbst waren viele Bauteile verbraucht und verschlissen. Vor allem war die Ölheizung und die gesamte Heizungs- und Sanitäranlage völlig veraltet.

Es wurden jährlich bis zu 41.000 l Öl verbraucht. Durch die maroden Fenster und das kaum isolierte Dach, wurde die Energie sozusagen zum Fenster hinaus geblasen.

Aus Kostengründen wurde die dringend notwendige Sanierung Jahr für Jahr verschoben.

Einweihungsfeier

Im Jahre 2004 wurde von BGM Waldemar Horn und Schulleiterin Frau Anita Huber eine Teilsanierung der Pavillons und der Toiletten durchgeführt. Diese Maßnahme kostete ca. 100.000 € und wurde nicht bezuschusst.

Im Jahre 2009 reichte die Stadt Rieneck unter BGM Wolfgang Küber die Bewerbungsunterlagen zum Konjunkturpaket II ein. Dieses Konjunkturpaket hatte zum Ziel, energetische Sanierungen mit hohem Einsparungspotential besonders zu fördern und wurde von der Bundesregierung aufgelegt.

Am 4. Mai 2009 kam die erfreuliche Nachricht, dass für unser Projekt die Höchstfördersumme von 1.041.200 € zur Verfügung steht.

Da nicht alle Mängel über die energetische Sanierung abgewickelt werden konnten, wurde ein Antrag auf FAG Fördermittel gestellt, über den dann ein Zuschuss von 240.000 € erzielt wurde.

Der Eigenanteil der Stadt Rieneck beträgt dann noch ca. 450.000 €. Durch einen KFW-Kredit wird diese Summe mit einem Zinssatz von weniger als 1,5% finanziert, da die Maßnahme unter anderem der CO²- Minderung dient.

Der Kostenansatz wurde erfreulicherweise sogar leicht unterschritten, was bei solch einer Maßnahme bemerkenswert ist.

Einweihungsfeier

Ähnliches gilt für anderer skandinavische Länder. In diesen Ländern gibt es sehr kleine Schuleinrichtungen vor Ort. Interessanterweise sind gerade diese Länder, wie auch an Südtirol zu sehen ist, bei den PISA-Studien an vorderer Stelle. Zusammenfassend kann man sagen, dass die umfassende und radikale Energieeinsparmaßnahme die Schule, im Vergleich zur Kaufkraft nach der Sanierung, bedeutend niedrigere Energiekosten hat, als 1960, als das Öl noch 6 Pfennige/L kostete. Eine dauerhafte Sanierung ist nur dann erreichbar, wenn der Energieverbrauch auf das geringste Maß gebracht wird. Dies erreicht man, wenn man mit Bio-Brennstoff arbeiten kann. Die unsanierte Schule hätte im Jahr mehr als 2000 Schüttmeter Hackschnitzel, im Gegensatz zu jetzt (ca. 200 Schüttmeter), benötigt.

Maßnahmen die an der Schule durchgeführt wurden:

  • Komplett neue Bedachung und Isolation für Schule und Turnhalle
  • Erneuerung aller Fenster in Schule und Turnhalle (Dreifach-Verglasung)
  • Komplette Außenisolation der Schule und Turnhalle
  • Erneuerung der Heizungsanlage (Hackschnitzelheizung)
  • Warmwasser-Solaranlage auf der Turnhalle
  • Erneuerung der Sanitäranlage in der Turnhalle
  • Ent- und Belüftungsanlagen in allen Klassenzimmern
  • Neue Innendecken in der Aula und in allen alten Klassenzimmern (Brandschutz)
  • Erneuerung des Schuleingangbereiches incl. Bedachung
  • Komplette Erneuerung des Elektroinstallation im Altschulbereich und in der Turnhalle

weiterführende Links

Pressartikel aus Mainpost und Lohrer Echo als PDF (456 bzw. 372 KB) Datei zur Einweihungsfeier …

… und wie es in unsere Schule während der Sanierung ausgesehen hat, sehen Sie nachstehend