Besuch in der Rienecker Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung

„Wir brauchen kein Wasser im Laden zu kaufen“, stellten die Schüler der 4. Klasse beim Besuch in der Wasseraufbereitungsanlage der Stadt Rieneck fest.

Die Kinder waren von der Technik, die im Boden versteckt angelegt ist, begeistert. Zwei riesige Schwimmbadbecken unter der Erde sorgen dafür, dass Rieneck im Notfall zwei Tage ohne Quellwasser versorgt werden kann. Das Herzstück der Anlage, die Ultrafiltration, erklärte der Wasserwart Uwe Faßnacht den Kindern. Das Wasser wird durch so kleine Röhrchen gepresst, dass alle Bakterien dort hängen bleiben. Vorher sickert das Wasser durch ein Steinbett, um entsäuert zu werden. Sollten dennoch Bakterien durch die Filter schlüpfen, werden sie in einem UV-Bad „gekillt“.

Trotz Computerüberwachung muss der Wasserwart Tag und Nacht erreichbar sein und im Notfall mit der Hand eingreifen.